frei mit vierzig
Ich werde einmal Lokführer,
dachte er, damals war er sieben,
die erste Klasse Volkschule
lag hinter ihm
und er konnte die Zahlen
auf der Lok lesen,
zehn-dreiundsiebzig-null-vier
stand unter dem Fenster des Führerhauses.
Er sah wie sich die Stangen an den Rädern hoben und
wieder nach unten senkten.
Immer schneller fuhr der Zug, hielt, fuhr, hielt,
immer wieder dasselbe Spiel.
Signale flogen vorbei, Bäume und Wiesen.
Er hätte endlos so fahren können und stellte sich vor,
wie schön es sein musste,
auf dieser hohen Lokomotive zu stehen.
Das Traumziel Lokführer nahm Gestalt an und verließ ihn nicht.
Traum und Wirklichkeit.
Zum Erkennen des Unterschieds mussten noch Jahre vergehen.
Jahre, die jede Illusion zerstörten, die hart forderten,
die nicht mehr viel übrig ließen
von dem einstigen Traum.

Heinz Spicka erzählt 19 Geschichten aus dem Bundesbahneralltag,
die teilweise der Realität entnommen sind und teilweise
diese Realität in einer Form karikieren,
dass die Unterscheidung erst auf den zweiten Blick möglich ist.
Sie gewähren nicht nur einen Einblick in
die nicht leicht nachvollziehbaren Strukturen
eines derart großen Betriebes,
sie zeichnen darüberhinaus auch historische und soziale Bilder
aus dem Wien der Nachkriegsjahre bis in die Gegenwart.
Damit beschreibt er seinen Weg “Vom Bubentraum zum Pensionisten”
dachte er, damals war er sieben,
die erste Klasse Volkschule
lag hinter ihm
und er konnte die Zahlen
auf der Lok lesen,
zehn-dreiundsiebzig-null-vier
stand unter dem Fenster des Führerhauses.
Er sah wie sich die Stangen an den Rädern hoben und
wieder nach unten senkten.
Immer schneller fuhr der Zug, hielt, fuhr, hielt,
immer wieder dasselbe Spiel.
Signale flogen vorbei, Bäume und Wiesen.
Er hätte endlos so fahren können und stellte sich vor,
wie schön es sein musste,
auf dieser hohen Lokomotive zu stehen.
Das Traumziel Lokführer nahm Gestalt an und verließ ihn nicht.
Traum und Wirklichkeit.
Zum Erkennen des Unterschieds mussten noch Jahre vergehen.
Jahre, die jede Illusion zerstörten, die hart forderten,
die nicht mehr viel übrig ließen
von dem einstigen Traum.

Heinz Spicka erzählt 19 Geschichten aus dem Bundesbahneralltag,
die teilweise der Realität entnommen sind und teilweise
diese Realität in einer Form karikieren,
dass die Unterscheidung erst auf den zweiten Blick möglich ist.
Sie gewähren nicht nur einen Einblick in
die nicht leicht nachvollziehbaren Strukturen
eines derart großen Betriebes,
sie zeichnen darüberhinaus auch historische und soziale Bilder
aus dem Wien der Nachkriegsjahre bis in die Gegenwart.
Damit beschreibt er seinen Weg “Vom Bubentraum zum Pensionisten”
evelyne w. - 26. Jul, 21:26



















